Unsere Reise führte uns eigentlich gezwungenermassen nach Steckborn. Am Freitag fand die Beerdigung von Martins Götti statt. Trotzdem machten wir das Beste daraus und konnten sogar den vordersten der 5 Stellplätze auf dem Schulhausparkplatz direkt am See ergattern. So beschlossen wir noch einen Tag anzuhängen und bis Sonntag zu bleiben. Am Samstag verbanden wir Natur mit Stadt und fuhren mit dem Roller bis Triboltingen und nahmen den schönen Wanderweg nach Konstanz hin und zurück unter die Füsse. Den Abend verbrachten wir dann auf unserem Stellplatz und genossen die wunderschöne Aussicht auf den See.
Album

Die Freude war gross... auf beiden Seiten... als wir nach 6 Monaten wieder mal bei meinem Vati "auftauchten". Wir drei genossen die gemeinsame Zeit in vollen Zügen... es ist sooo toll, ihn fit und munter zu sehen..... mit bald 93 Jahren.
Ab morgen gibts nur noch ab und zu einen WhatsApp-Status... einfach bis zum Start unserer nächsten Reise. Somit macht auch unser Tagebuch Pause...
Album

Nach langem hin und her beim Frühstück entschieden wir uns dann doch für eine Wanderung ab Les Mosses... der Start war gar nicht weit von unserem Übernachtungsplatz weg. Und siehe da... wir haben wieder mal die richtige Wahl getroffen. Die Rundwanderung war nicht ganz ohne, vorallem der Aufstieg, aber wir wurden schlussendlich mit einer meeega tollen Aussicht belohnt. Der kleine Lac Lioson und die ganze Umgebung ist ein richtiges Natur-Juwel... Natur und Ruhe pur... atemberaubend... Weiter ging die Fahrt über den Col du Pillon, mit kurzem Halt in Biglen... Martin wollte sich ein After-Reise-Projekt ansehen (Näheres dann zu einem späteren Zeitpunkt)... und dann in meine alte Heimat zu meinem Paps. Er freute sich riesig auf unseren Besuch... nach diesem halben Jahr...
Album

Wir haben wieder Schweizer Boden unter den Rädern. Die Strecke durch die Französischen Skiorte und über den Col de la Forclaz waren zwar schön aber der Regen und die tiefen Temperaturen liessen keine Lust aufkommen grosse Besichtigungen zu unternehmen. So fuhren wir noch auf den Col des Mosses wo wir auf einem grossen Parkplatz, umgeben von Weiden und "Kuhglockengebimmel", nächtigen werden. Wir freuen uns jetzt schon wenn die Temperaturen wieder in unser Wohlfühlbereich steigen.
Album

Wie der aufmerksame Leser unseres Reisetagbuches bemerkt hat, sind wir schneller als gedacht in Richtung Heimat unterwegs. Dies liegt daran, dass mein (Martin) Götti/Onkel letzten Freitag verstorben ist und wir zur Beerdigung vom kommenden Freitag vor Ort sein wollen. Trotzdem nahmen wir nicht die schnellste sondern die schönste Route unter die Räder. Auf der Route des Grandes Alpes fuhren wir Heute durch eine eindrucksvolle und wunderschöne Berglandschaft über den Col de Galibier und den Col du Télégraphe. Auch einen kurzen Abstecher zur Fontaine Pétrifiante De Réotier lag noch drin. Der Regen setzte zum Glück erst gegen Abend ein und so konnten wir die Fahrt bei schönstem Sonnenschein geniessen.
Album

Unsere Weiterfahrt führte uns durch die wunderschöne Landschaft der Provence... vorbei an Lavendelfelder... einige haben leider durch die Sonne schon etwas an Farbintensität verloren... schön sind sie aber trotzdem. Dann wurden die Strassen steiler und kurviger bis wir rund 1'200 m.ü.M (und gefühlten 5 Passhöhen) erreichten. Aber es ging auch wieder runter bis zum Lac de Serre-Ponçon, wo wir ein tollen Stellplatz mit Seeblick beziehen konnten. Kurz vor unserem Ziel besichtigten wir die "Les Demoiselles Coiffées"... eine Felsformation aus mehren Erdpyramiden auf welchen grosse Felsbrocken auf schmal zulaufenden Felssäulen balancieren. Man hat den Eindruck, dass die grossen Brocken jederzeit herunterfallen könnten. Ein beeindruckendes Naturphänomen.... einfach gewaltig.
Album

Tja.... es war wieder mal ein Tag mit Monsterprogramm. Vor der Abfahrt ging's beim Morgenspaziergang noch rasch nach Aiguines. Danach wollten wir uns eigentlich heute einfach nur gemütlich das mega hübsche Örtchen Moustiers-Sainte-Marie ansehen... und dann kams dann doch anders... Da die Wetterprognosen für morgen Wind mit heftigen Windböhen voraussagten entschieden wir uns, den Rundweg Route de Crête ab La Palud-sur-Verdon doch auch noch heute mit dem Roller abzufahren. Von den vielen Aussichtspunkten hat man jeweils einen super tollen Blick in die Verdon Schlucht... es hat sich gelohnt... einfach gewaltig... Zusammengezählt resultierten dann rund 2 Stunden Rollerfahrt (das auf- und absteigen nicht mitgezählt) bei über 30°C und einer Kurve nach der Anderen. Nach dem Nachtessen spazierten wir halt dann auch noch ins Städtli, schlenderten durch die Gässchen und genossen es bei einem Drink den Leuten zuzusehen... ein anstrengender aber schöner Tag... heute werden wir todmüde ins "Chörbli kheien" und bestimmt gut schlafen...
Album

Heute verabschiedeten wir uns vom Meer... mit einer morgentlichen Rollerfahrt auf der Route des Crêtes... mit wundervoller Aussicht auf Cassis und in die Calanque. Danach verstauten wir wieder alles im und auf dem Camper und los ging's Richtung Verdon Schlucht. Die Fahrt durch die Provence war ein Genuss... unser Thermometer zeigte satte 36°C an... dementsprechend waren wir dann doch froh einen Campingplatz gefunden zu haben, welcher in der Höhe und nahe der Schlucht liegt. Der heutige Tag zählt hier noch zur Nebensaison... so erhielten wir sogar noch Acsi-Rabatt (Euro 24 anstelle von Euro 40 pro Nacht). Nach einer kurzen Pause sattelten wir den Roller um die Verdon Schlucht von "oben" zu erkunden. Gewaltig diese Schlucht... auf den Fotos ist das Ausmass der Grösse und Tiefe kaum festzuhalten. Nicht umsonst wird diese Schlucht auch Grand Canyon du Verdon genannt... und ist einer der grössten Europas.
Album

Heute war Esthers grosser Tag... 60 Jahre... und kein bisschen müde... hihihi... Da war ein spezielles Aktivferienprogramm geplant. 4 Stunden bewunderten wir mit dem Kajak die Calanque vom Meer aus. Es war zwar zwischendurch streng (meterhohe Wellen standen uns im Weg;-) aber wunderschön. Am Nachmittag war dann ein bisschen Chillen angesagt und am Abend spazierten wir zum Hafenbecken von Cassis und genossen Moules et Frites in der vordersten Reihe der Flaniermeile. Den Verdauungsspaziergang durch Cassis versüssten wir uns mit einem leckeren Eis. Ein wirklich gelungener Geburi-Tag beendeten wir vor unserem Camper mit unsererem gewohnten "Ärbertli"... dem Schreiben des Reisetagebuches.
Album

Um 07:00 Uhr machten wir uns auf den Wanderweg durch die Calanque. Die 25°C fühlten sich noch recht angenehmen an. Da wir vom Campingplatz losgelaufen waren, führten die ersten 2 Km durch die Wohnquartiere von Cassis. Tja... hier lässt es sich schön leben. Danach fing das "gekraksel" an... natürlich immer mit einer wunderschönen Aussicht. Mit der Sonne stiegen dann auch die Temperaturen... wir hatten zum Glück genügend Wasser dabei... trotzdem hatten wir dann nach 4 h sowas von genug und waren froh als wir auf dem Campingplatz unter die Dusche stehen konnten. Am Nachmittag genossen wir unseren Sitzplatz vor dem Camper und machten noch kurz eine Ausfahrt mit dem Roller um einzukaufen. Der Lidl im Nachbarort war eine richtige Katastrophe... völlig unpassend zur teuren Gegend. Die Regale halb leer und überall ein riesen Puff. Was solls... wir konnten einkaufen was wir nötig hatten...
Album

Wir wollten etwas Zeit und Kilometer sparen, darum entschlossen wir uns auf der mautfreien Autobahn von Arles nach Cassis zu fahren. Leider führte der Weg so doch zu nahe an Marseille vorbei... dementsprechend nervenaufreibend war die Fahrt... grrrrr... Um den Mittag kamen wir dann doch noch in Cassis an und konnten auf dem einzigen Campingplatz sogar noch den Platz aussuchen. In ein bis zwei Wochen wir das dann sicher nicht mehr möglich sein. Hier bleiben wir nun für drei Tage, da sich Esther gewünscht hat, an ihrem Geburtstag in Cassis schick in den Ausgang zu gehen ;-). Heute Abend gings dann schon mal nach Cassis um ein hübsches Resti zu finden und einen Tisch zu reservieren. Jetzt freuen wir uns aber zuerst auf die morgige Wanderung durch die wunderschöne Calanque.
Album












