Die Passage du Gois war klar unser heutiges Ziel, für welches wir auch extra (ausnahmsweise) den Wecker gestellt hatten. Eine Fahrt auf dem Meeresgrund ist schliesslich was spezielles und so hat es sich auch angefühlt. Einfach krass... und irgendwie auch speziell, dass ca. 2 Std. später dann die Strasse auch wieder zu Meer wird. Danach rollten wir durch viele grössere und kleinere Küsten-Urlaubsorte... mal schönere und mal weniger schöne. Sieht man all die Camping-/Clampingplätze mit Cabins und Zeltplätze, kann man sich vorstellen, wie es hier in der Hochsaison zu und her geht. Für Wasserbegeisterte ist diese Küste, inkl. den Touri-Örtchen mit allerhand Bespassung für Gross und Klein, bestimmt ein Paradies... das Wasser klar und der Sand wie Puderzucker. Wir haben uns auf eine Wanderung der Küste entlang gemacht um uns einen Überblick zu verschaffen und wohnen wieder mal direkt hinter der Düne.
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Da sich am Nachmittag die Sonne etwas zeigen sollte beschlossen wir noch auf der Insel zu bleiben. So hatten wir am Morgen noch Zeit im Nachbardorf einkaufen zu gehen. Nach dem Mittag zeigte sich die Sonne leider immer noch nicht, wir gingen dann aber doch auf Wanderschaft... und zwar wie es sich auf einer Insel so gehört... der Küste entlang. Nach dem feinen z'Nacht erledigten wir noch unser tägliches "Ärbetli" und dann wars auch schon wieder Zeit für ins Körbchen.
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Nach der grossen Stadt und um dem Nebel zu entfliehen fuhren wir heute zur L'Île-Noirmoutier. Ohne zu planen führte uns dann das Navi zur Passage du Gois, einer 4.15 km langen Strasse die nur zwischen 1.5 h vor bis 1.5 h nach der Ebbe befahrbar ist. Leider kamen wir ein paar wenige Minuten zu spät und die Durchfahrt wäre nur noch auf eigenes Risiko machbar gewesen. Natürlich wollten wir nichts riskieren und auch die Radlager hätten durch das Salzwasser bestimmt auch gelitten. Die Insel konnten wir dann über die "normale" Brücke erreichen. Ein wirklich schöner Ort wo das Verweilen nicht schwer fällt.
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Heute war wieder mal unser Roller im Einsatz... mit dem Ziel Nantes. Auf der Insel von Nantes, welche einer riesigen Baustelle gleicht, gibts die Sehenswürdigkeit "Les Machines de L'île" mit dem berühmten Elefanten. Eine Maschine mit riesigen Ausmassen wie z.B. 12 m hoch, 8 m breit und 21 m lang. Der Koloss wiegt 48.4 Tonnen (Holz und Stahl), für den Antrieb braucht es 2'500 Liter Hydrauliköl für 46 hydraulische, 6 pneumatische sowie 10 Gaszylinder. Sogar die Augen blinzeln einem zu. Aber auch die Stadt hat viel zu bieten. Am besten schaust du dir das Album an. Gute Unterhaltung...
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Das Ziel war heute ein Stellplatz mit Strom in Reichweite von Nantes. So können wir Morgen mit dem Roller in die Stadt fahren. So "landeten" wir in Bouaye, ca. 18 Km von Nantes entfernt. Da das Wetter nicht Anlass zu grossen Sprüngen gab, genossen wir wieder mal unser "Daheim". Etwas putzen, lesen und am Computer herum-drücken, mehr lag da nicht drin. Das darf auch mal sein...
Dafür gabs dann heute auch mal ein paar Vanlife Infos... für alle die unser "Daheim" auf 4 Räder noch nicht kennen. Viel Spass...
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Heute genossen wir eine ca. 14 km lange Rundwanderung, ab unserem "alten" Stellplatz in La Plaine-sur-Mer bis zur Landspitze Pointe Saint Gildas, soweit möglich immer der schönen wilden und rauen Küste entlang. Ein feines Mittagessen in einem coolen und freundlich geführten Restaurant gehörte auch dazu. Ein also rundum gelungener Tag... was will man mehr... :-)
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Unser nächstes Ziel soll Nantes sein, ein Ort, welches wir schon länger auf der Liste haben. Laut Wetterbericht war das Wetter aber im Landesinnern schlechter, darum haben wir uns entschieden noch an der Küste zu bleiben. Nach dem Besuch des Ortes Pornic wollten wir uns eigentlich einen anderen Stellplatz suchen... einfach so... immer wieder mal was Neues... und schlussendlich hat es uns wieder auf den netten und sehr ruhigen Stellplatz von gestern verschlagen. So hoffen wir auf eine weiteren ruhige Nacht und schauen dann morgen was das Wetter so will...
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Am Morgen dauerte es etwas länger bis der Hochnebel sich verzog. Die Zeit nutzten wir um einzukaufen. Danach gings dann der Küste nach bis nach Saint-Nazaire wo uns der Weg durch den riesigen Hafen führte und weiter über die eindrückliche Pont de Saint-Nazaire. Auf der anderen Seite war es wohl ein Muss für uns die "Serpent of the Ocean" zu bestaunen (siehe Fotos). Weitere Fotosujets fanden wir dann an der Grand Plage de Tharon. Der heutige Stellplatz fanden wir am Ortsrand von La Plaine-sur-Mer, ein wirklich ruhiges Plätzchen welches die Gemeinde gratis zu Verfügung stellt. Als wir ankamen stand die Sonne noch zu hoch um einfach nur zu chillen, so entschlossen wir uns noch einen "kurzen" Spaziergang zum Meer zu unternehmen.
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Der "Fahrrinnenstaubsauger" lärmte dann noch bis ca. 01:00 Uhr. Dann wurde es angenehm ruhig. Aber nur bis ca. 06:30 Uhr. Das Wasser war wieder da und die Arbeiten konnten wieder von neuem beginnen. Die Sonne lachte aber trotzdem, also los und an den Strand spazieren gehen. Bleiben wollten wir natürlich nicht länger, also fuhren wir nach dem Mittag in Richtung Point du Croisic rund um die Halbinsel, inklusive einem kurzen Bummel durchs Örtli Croisic. Danach besuchten wir noch das sehr gepflegte Städtchen Guérande das von einer mächtigen Stadtmauer umgeben ist. Für diese Nacht suchten wir diesmal einen Stellplatz aus, welcher auch tatsächlich ruhig war. Und tschüss Bretagne... schöns wars!!! Wir haben nun das Département Bretagne verlassen und befinden uns im Département Loire-Atlantique.
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Nach einer ruhigen Nach begrüssten uns schon wieder die "wilden" Schafe. Heute wollten wir auf die Presqu'île de Guérande um uns die Salzgärten anzusehen. Nach dem hübschen Fischerort Piriac-sur-Mer und dem nicht so ansprechenden La Turballe gelangten wir in die wunderschöne Landschaft der Halbinsel wo Salz gewonnen wird. In La Baule fanden wir dann einen schönen Stellplatz am Hafen. Zurück nach unserem Spaziergang am Meer bemerkten wir, dass im Hafen wohl etwas gebaut werden musste. Seit ca. 4 Stunden bedeutet dies für uns echt mühsamer Lärm, welcher wirklich Kopfschmerzen gibt. Pecht gehabt... zur falschen Zeit am falschen Ort. Wir gehen davon aus, dass die Fahrrinne für die Boote frei gemacht werden muss... und dies natürlich bei Flut. Wir hoffen, dass es bald ruhiger wird.
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Der Herbst zeigt heute seine nasse Seite. Es ist Regen angesagt... besser gesagt... es regnet immer noch... Also wenn wir schon nichts anschauen konnten, war nun halt wieder mal Waschen auf dem Programm. Danach fuhren wir weiter von der Küste weg um ein historisches Städtchen zu besichtigen. Ein bisschen Glück hatten wir dann doch... denn gegen Abend, wie mit einem Schalter angemacht, blinzelte die Sonne vor ihrem täglichen Untergang durch die Wolken und so konnten wir Rochefort-en-Terre doch noch gemütlich anschauen. Es hat sich auch wirklich seeeeehr gelohnt.
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Heute legten wir nur eine kurze Distanz zurück. Vorausgesagt wurde schlechtes Wetter. Also nur zum nächsten Stellplatz und solange es noch nicht regnete den schönen Strand bei stürmischem Wetter geniessen. Den Rest des Tages verbrachten wir dann mit den ersten Recherchen für unsere Reise nach Skandinavien und Terminplanung des Jahreswechsels zuhause in Zug.
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Nach einer eher unruhigen (Sturm und heftiger Regen) Nacht, unser Platz war auf einer Landzunge von beiden Seiten mit Wasser umgeben und daher wohl auch eher windig, freuten wir uns heute Morgen umso mehr, dass uns die Sonne dann wieder weckte. Die mittelalterliche ummauerte Stadt Vannes, mit engen Kopfsteinpflasterstrassen und farbenfrohen Fachwerkhäusern, hat uns wirklich sehr begeistert. Wir würden jederzeit wieder einen Abstecher hierhin machen. Weiter gings zum Golf von Mobihan, besser gesagt zum Wasserschloss Château de Suscinio, wo wir dann auch einen tollen Spaziergang über Holzstege bis hin zum Meer machten. Wir genossen die Sonne und liessen uns durch den Tag leiten...
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Bei herrlichem Sonnenschein verliessen wir unseren Dünenstellplatz um die Steinreihen von Kerzero zu umwandern. Vorher noch einen kleinen Abstecher zum Einkaufen und Tanken - es ging doch wieder länger als gemeint, schliesslich war ja wieder Freitag und alle sind am "Lädele". Auch die Fahrt zum Start-Parkplatz dauerte etwas länger als erwartet, da wiedermal eine Strasse gesperrt war. Trotzdem konnten wir unseren Spaziergang noch bei schönstem Wetter geniessen. Weiter gings zur Halbinsel Quiberon wo wir an der Küste entlang fuhren und wie auch schon gewohnt mit dem Womo nirgends parkieren konnten. Das war aber nicht so schlimm weil wir ja auf unserer Reise doch schon einige Klippen und Strände gesehen haben. Zu guter Letzt fanden wir einen schönen Stellplatz direkt am Wasser und dann kamen auch schon wieder die Regenwolken welche sich entleeren wollten.
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Die Sonne strahle heute Morgen wieder und so waren wir dann auch total happy.... so unter dem Moto... zwei hübsche Orte... und Sonne, Sand und Meer... verbrachten wir unseren Tag. Wir "wohnen" gleich hinter den Dünen, nah am Meer und der Himmel ist Sternenklar... so wird uns der helle Mond in den Schlaf begleiten.
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An manchen Tag gibt es nicht viel zu sagen... :-) Aufgrund des anhaltenden Regens hatten wir beschlossen nicht weiter der Küste entlang zu fahren, wollten aber auch nicht länger auf dem doch schon langsam matschigen Stellplatz bleiben. Wir wechselten auf einen Stellplatz mit Asphaltboden und Storm nicht allzu weit weg. Der Regen hielt an und so verweilten wir in unserem Zuhause und verbrachten die Zeit mit Lesen, Programme updaten sowie, dank des zur Verfügung stehenden WIFI's, mit Radio hören und Fernsehen. Morgen soll das Wetter ja wieder besser werden.
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Heute war der Weg mit dem Camper nicht weit. Wir verliessen den Stellplatz nahe der Schule und des Sportplatzes in Concernau und fuhren nur kurz der Küste entlang zu einem Parkplatz auf dem Camper übernachten dürfen. Ruhig gelegen und mit Meerblick. Als wir ankamen war nur ein einziger da, am Abend waren es dann fünf. Vorher besuchten wir noch die Festungsstadt Concernau, was doch ein recht ausgiebiger Fussmarsch bedeutete. Nun lassen wir uns von den rauschenden Wellen in den Schlaf wiegen...
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Es "herbschtelet" auch hier in der Bretagne. Heute hatten wir zwar angenehme 18 Grad, aber oftmals bewölkt und ab und zu auch leichter Nieselregen. Wir entschieden uns, die Altstadt von Quimper anzusehen und waren auch echt begeistert. Ein aufgeräumtes, charmantes Ort mit Fluss und vielen schönen Plätzen und Beizlis, überall mit farbenfrohen Blumen bepflanzt. Wir rollten weiter wieder ans Meer um entlang eines riesigen Strandes auf den Dünen zu wandern. Toll wars... und so ist auch dieser Tag schon wieder vorbei... :-)
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Nach einer ruhigen Nacht ging's heute nochmals an den Strand... einerseits um am Strand zu spazieren und andererseits um den Surfern zuzuschauen. Es war sogar ein Contest im Gange und auch die älteren Herren sind hier noch fit auf ihren Brettern. Danach fuhren wir der Küste entlang und fanden noch einen Strand an dem die Kiter ihre Kunststücke vorführten. Weiter gibt es nicht mehr viel zu berichten. Stellplätze sind in dieser Region eher rar. Wir entschieden uns eine Wäscherei anzufahren wo direkt daneben ein paar Stellplätze angeboten werden. Eine kurze "Stadtbesichtigung" in Pont-l' Abbe. Das wars denn auch schon.
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Ein sonniger und warmer Tag, Strände wie wir es lieben und ein feines Nachtessen, was will man noch mehr. :-)
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Wir verliessen den wunderschönen Ort Locronan mit dem Ziel entlang der Küste zum Pointe du Van und Pointe du Raz zu rollen. Als Zwischenstopp besuchten wir die "Sardinenstadt" Douarnenez. Die Stadt blühte mit dem Fang von Sardinen auf. Aber natürlich nur solange bis es keine Sardinen mehr zu fischen gab. Die sind nun weg und die Stadt wirkt wie viele kleinere Städte in diesem Gebiet irgendwie im Halbschlaf. So ging es weiter wieder in die Natur zum Pointe du Van und zum Touristenmagnet Pointe du Raz. Dieser wird wieder ähnlich bewirtschaftet wie Mont Saint Michel. Ein riesiger Parkplatz mit einer zentralen Barriere wo man 15 Min. gratis sein darf. Danach sind 8 Euro fällig. Als Stellplatz ohne Dienstleitung sind es dann 15 Euro. In Anbetracht, dass wir schon viele sehr schöne Küstenabschnitte gesehen haben entschieden wir uns darum weiter zu fahren. Übrigens Point du Raz wird öfters als der westlichste Punkt des Französischen Festlandes gehalten, was ja aber nicht richtig ist (siehe 8. Oktober 2024).
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Heute hat sich das etwas frühe Aufstehen gelohnt. So konnten wir noch bei Sonnenschein die diverses sehenswerten Punkte auf der Halbinsel Crozon ansteuern. Daher lassen auch unsere Fotos im Album keine Wünsche offen... es hat gepasst. Die Küste ist mit ihrer wilden Schönheit wirklich ein Besuch wert. Dafür sind die Orte eher langweilig und überhaupt nicht camperfreundlich. Sogar beim E. Le Clerc (sozusagen die Mirgros von Frankreich) hatte es bei der Einfahrt Höhenbeschränkungen. Bei Lidl war dann ein Einkauf, bzw. das Parken möglich. Auch entlang der Küste in Richtung Süden fühlt man sich als WoMo Fahrer nicht wirklich willkommen. So gestaltete sich die Suche nach einem offiziellen Stellplatz als sehr schwierig. In der ersten Gemeinde handelte es sich lediglich um eine Entsorgungsstelle auf einem grossen Parkplatz. In der Zweiten wurde der extra angelegte Stellplatz einfach geschlossen. So fanden wir dann beim dritten Anlauf in Locronan einen einigermassen akzeptablen Platz, der für französische Verhältnisse doch stolze 15 Euro kostete, Stromversorgung inklusive. Und das Gute daran ist, dass sie sogar funktioniert, ob das dann mit dem Frischwasser auch so ist sehen wir dann Morgen.
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Total bewölkt und verhangen wars heute Morgen als wir aufwachten. Dazu kam immer wieder Nieselregen und so liessen wir uns Zeit bis wir dann zum Leuchtturm Phare du Petit Minou fuhren. Das nächste Ziel war die Halbinsel Crozon, welche zu zwei Drittel dem Parc Nature Régional d'Armorique zugehört. Im Sommer soll hier wohl alles überfüllt sein... vorallem als Badeorte beliebt wegen der schönen Strände. Leider gestaltete sich dann die Stellplatzsuche nicht ganz so einfach, denn grundsätzlich hats nur ein paar wenige auf dieser Halbinsel und dann hatte der eine Platz noch einen technischen Defekt, also kein reinkommen. So hats uns dann nach Le Fret verschlagen... ein total "ausgestorbenes" Ort, aber zum Übernachten passts.
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Sonne, blauer Himmel, Sturm, Regen, Wolken das im 15 Minuten-Takt. So begrüsste uns der Tag. Also direkt nach dem Frühstück den ersten Leuchtturm besichtigen und weiter der Küste nach zum westlichsten Punkt des Französischen Festlands. Da wiedermal Wäsche angesagt war fuhren wir danach einen InterMarché welcher jeglicher Service bot. Wäsche waschen/trocknen, Fahrzeug waschen, Fahrzeug tanken und Lebensmittel einkaufen. Nach rund 1 1/2 h hatten wir dann alles abgearbeitet und konnten weiter. Auf dem Weg der zweite Leuchtturm... der Pointe Saint-Mathieu. Das Wetter blieb dabei seinem Rhythmus treu. Wir kamen nicht unbedingt weit bis wir dann wieder einen schönen Stellplatz mit Meersicht fanden und uns dort niederliessen. Wir haben ja schliesslich genügend Zeit und lassen uns nicht stressen...
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Eingeschlafen mit Meeresrauschen und auch so aufgewacht. Mit Vogelgetswitscher gefrühstückt und sofort die Wanderklamotten "montiert". Da die Wetterprognosen Regen/Gewitter ab 13:00h voraus sagten, wollten wir uns noch einwenig die Füsse vertreten. Entlang der Küste, immer begleitet von heftigen Wind- und Wellengeräuschen, erreichten wir DIE Surfer-Bucht. Spannend wars den Herren zuzusehen, wie sie auf die perfekte Welle warteten... und sie sich dann von Zeit zu Zeit auch einen Ritt gönnten. Weiter an der Küstenstrasse entlang suchten wir uns einen neuen Platz und sind dann auch fündig geworden... wieder mit Blick aufs Meer. So konnten wir dann auch gemütlich das Gewitter mit Sturm von unserem warmen Daheim aus beobachten bis die Sonne dann gegen Abend wieder lachte.
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Ein abwechslungsreicher und vom Wetter geprägter Tag liegt hinter uns. Wir sahen uns einige Highlights an, wanderten entlang der Küste und fuhren schöne Routen der wilden und rauen Küste entlang. Vorallen die Route Touristique de Landunvez bietet wirklich reizvolle Aussichten am und übers Meer, wir waren begeistert... und im Moment sind fast keine Touristen mehr unterwegs. Übrigens... was wir hier schon lange mal erwähnen wollten... Frankreich hats einfach nicht im Griff mit dem Hundekot. Wir finden es echt schlimm... überall liegt Dreck und man muss wirklich aufpassen dass man keinen "erwischt".
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Wieder strahlend blauer Himmel. Also früh raus aus dem Federn, damit wir noch vor dem Mittag in Plouescat einliefen um den wohl legendären Markt zu besuchen. Nach ca. 3/4 h Marsch waren wir dann da und doch eher enttäuscht... der Markt bestand aus nur ca. 8 Marktständen und der Ort wirklich klein. Dafür war die Wanderung vom Stellplatz hin und zurück wunderschön. Nach dem Mittag und einem kleinen Schläfchen zog uns das immer noch andauernde schöne Wetter wieder raus ans Meer und an die Dünen, wo sich unterdessen das Wasser wieder zurückgezogen hatte. Schön wars trotzdem und im kleinen "Beizli" am Strand genossen wir zum Apéro dann noch die letzten Sonnenstrahlen. Nun regnet es doch eher stark und wir hoffen, dass es Morgen wieder besser wird.
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Heute war wiedermal einkaufen angesagt, obwohl wir bei dem schönen Wetter sicher Besseres hätten machen können. Danach besichtigten wir ein kleines Städtchen namens Morlaix. Überragt wir der Ort von zwei riesen Viadukten etwas ausserhalb die Autobahn und nahezu über dem Ort die Eisenbahn. Sieht gigantisch aus. Aber irgendwie ist der Ort nicht klar zu definieren. Die Plätze sind relativ neu gestaltet während viele Häuser etwas runtergekommen sind und vor allem ist gefühlt jedes zweite Ladengeschäft leer und zum Mieten oder Kaufen ausgeschrieben. Es wäre sicher interessant diesen Ort in 10 Jahren nochmal zu besuchen um zu schauen was daraus geworden ist. Unser nächster Stop... Carantec, wo vorgelagert auch das paradiesische Inselchen Île Callot liegt, welches nur bei Ebbe über ein Strässchen erreichbar ist... echt faszinierend...den bei Flut tuckern die Schiffe über das Strässchen. Weiter fuhren wir der Küste entlang nach Roscoff. Ein alter Hafenort mit Fähranbindung nach England und Irland. Der Hafen ist während der Ebbe trockengelegt. Die Fischerbote lehnen an der Hafenmauer als währen sie am schlafen um in der Nacht wieder fit zum Auslaufen zu sein. Unser Nachtlager fanden wir auf einem schön angelegten Stellplatz in Plouescat, erst noch gratis da das Zahlungssystem defekt ist.
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Genau das richtige Wetter um die Côte de Granit Rose zu "erwandern". Also fuhren wir der Küste entlang nach Perros-Guirec. Von da aus konnten wir ein Stück auf dem Sentier des Douaniers (Zöllnerpfad GR 34) unter die Füsse nehmen. Was sich auch durchaus lohnte, die Felsformationen sind tatsächlich beeindruckend und faszinierten uns bei jedem Blick. Weiterfahren wollten wir dann der Küste nach Richtung Westen, was aber durch gesperrte Strassen nur bedingt möglich war. Nach ein paar Irrfahrten (wir waren nicht die Einzigen) erreichten wir dann wieder die Küste wo wir nun in einem Hafen einen schönen Stellplatz mit direktem Blick in die Bucht geniessen können. Zum Schluss krönte der schöne Sonnenuntergang diesen Tag.
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Heute gibt es gar nicht viel zu schreiben, denn die Bilder sagen alles. Coole Fotosujets, imposante Granitklippen und tosende Brandung. Genau die Szenerie für die man an die Bretagne fährt. So war unser Tag heute auch vollgepackt mit vielen tollen Eindrücken.
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Heute klingelte wieder mal der Wecker. Wir wollten schliesslich das Schiff, welches uns auf die Île de Bréhat brachte, nicht verpassen. Die Wetterprognosen hatten tatsächlich auch recht, die Sonne schien als könnte das Wetter hier nie anders sein. Auf der Überfahrt brauchten wir dann aber jegliche Jacken die wir mit dabei hatten, denn die Temperaturen waren zusammen mit dem Wind keineswegs sommerlich. Auf der Insel durften wir in Ruhe die Landschaft, das Meer und die hübschen Häuser geniessen. In der Hochsaison hätten wir diese Ruhe sicher nicht gehabt. Denn die Insel zählt pro Jahr ca. 300'000 Besucher, dies bei einer Einwohneranzahl von gut 400 Personen. Der Besuch hat sich sehr gelohnt obwohl uns die rund 17 Km über Stock und Stein recht in die Beine ging. Von Ausruhen keine Rede, da wir noch ein Stück weiter auf einen anderen Stellplatz fahren wollten. So wurde es also wieder spät als wir das Reisetagebuch abschliessen konnten.
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