Eigentlich wollten wir heute wandern gehen, doch leider liess es das Wetter (für uns) nicht zu. Mit immer wieder Nieselregen machts einfach keinen Spass. Wir entschieden uns am Mittag, als sich die Wolkendecke etwas lockerte, das kleine Hafenstädtli Paimpol zu besuchen, grad noch ein paar Sachen einzukaufen und zu tanken. So sind wir wieder bereit für die nächsten paar Tage.
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Gemütlich liessen wir den Tag angehen und hofften natürlich, auch heute ein paar Sonnenstrahlen zu erhaschen. Es war recht kühl und windig... genau so wie wir es gar nicht mögen. Für die Weiterfahrt spielte es aber eigentlich keine Rolle. In der Bucht von Bréhat angekommen, wollten wir uns noch ein wenig bewegen und genossen so dann auch die Stimmung mit der Sicht aufs Meer, welche wir übrigens auch vom Stellplatz haben.
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Das Wetter hat gehalten was es versprochen hat. Sonne aber doch noch recht frisch, wir starteten mit 11 Grad... brrrr. Wir konnten also unseren "Spaziergang" entlang der Küste zu Cap Fréhel in Angriff nehmen. Es war tatsächlich eine sehr schöne und abwechslungsreiche Rundwanderung. Nach rund 17 Km und 5 Stunden später kehrten wir dann doch recht müde zu unserem Zuhause zurück. Nach einem kleinen Nickerchen ein feines Z'Nacht von der Thai Cuisine Esther, Reisetagebuch erstellen und ab in die Heia.
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Heute war schon wieder Sturm und Regen angesagt. So hatten wir uns entschlossen etwas ins Landesinnere zu fahren um die schmucke Stadt Dinar zu besichtigen. Ein wirklich hübsches Städtchen mit vielen alten und gepflegten Natursteinhäusern, kleine Boutiquen, Galerien, Brücken und Restaurants. Trotz fast minütlich wechselndem Wetter genossen wir den Aufenthalt. Danach gings dann doch wieder weiter in Richtung Cap Fréhel wo wir morgen an der Küste entlang wandern möchten. Mal sehen ob die Wetteraussichten halten was sie versprechen... :-).
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Von den Sonnenstrahlen geweckt, gefrühstückt und sofort den Roller startklar gemacht... so hat unser Tag begonnen. Der Pointe du Grouin, ein wunderschönes Cap, war unser erstes Ziel, welches man zu Fuss gemütlich erkunden kann. Weiter gings in Richtung Südwesten. Hier beginnt die bekannte Badeküste der nördlichen Bretgane, die Smaragdküste (Côte d'Émeraude). Ein Strand ist schöner als der andere, bis wir dann im schönen Ort Saint-Malo "landeten". Auch da ist das Wasser smaragdgrün und die Strände sind ellenlang und laden zu ausgedehnten Spaziergängen an. Für uns ein Traum... auch wegen der Farbenpracht. Ein Spaziergang über die Festungsmauern von Intra-Muros, ein feines Crêpe mit Blick auf das Meer sowie ein gemütliches Flanieren durch die Altstadt machten den Tag perfekt. Grad noch knapp kamen wir trocken wieder zurück zum Camper, aber grillen musste Martin dann mit Schrim. :-)
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Heute regnete es eigentlich nur einmal. Da hatten wir nicht mal Lust mit dem Bus nach Saint-Malo zu fahren. Also blieben wir in unserem gemütlichen Heim. Schliesslich war ja noch Waschen angesagt und Martin nahm sich mal Zeit den mobilen Router zu testen. Das mit dem Router funktionierte eigentlich recht gut aber beim Waschen wollte der Tumbler nicht ganz so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Die Bettwäsche war noch leicht feucht und so wollten wir sie nicht anziehen. Weitere Jetons gabs nicht, da die Rezeption nicht besetzt war. Also wurde aus den Inneren unseres Campers ein Art "Stewi" und mit der Heizung auf 30°C fühlten wir uns bald wie in einer Sauna aber die Wäsche wurde so tatsächlich trocken. Mehr News gibts nicht von heute... Morgen soll das Wetter besser werden so dass wir die Küste mit dem Roller erkunden können.
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Der Tag begann doch eher trüb. Also liessen wir uns Zeit und genossen "äs währschafts Zmorge", machten unseren Camper wieder startklar und brachen auf um weiter der Küste entlang westwärts zu fahren. Ein kurzer Stop in Dol-de-Bretagne und dann wollten wir eigentlich auf den in Cancale beim Supermarkt zur Verfügung gestellten Stellplätze bleiben und in der Wäscherei waschen, einkaufen und Cancale anschauen. Aber die Stellplätze lagen entweder direkt neben der Tankstelle und Gaslager oder neben der "Stützliwösch" und Harassenlager. Da wollten wir nicht übernachten. Also machten wir nur unseren Einkauf und spazierten nach Cancale. Natürlich dufte die Verköstigung von absolut frischen Austern direkt an der Hafenmole nicht fehlen. Der nächstgelegene, mögliche Parkplatz wo Camper erlaubt waren, steuerten wir danach an. Für mich (Martin) war dieser Platz aber auch nicht zum Übernachten geeignet, da es sich um einen grossen Parkplatz für PWs, mitten im Ort, handelte. Also weiter direkt Richtung Saint-Malo wo es einen grossen, offiziellen Stellplatz mit Waschmaschine und Tumbler gibt. So fanden wir dann um 18:00 Uhr doch noch ein ruhiges Plätzchen zum nächtigen.
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Weil man ja den Wetterprognosen nicht immer trauen kann und weil wir den Menschenmassen ausweichen wollten, machten wir uns schon zeitig auf den langen Fussmarsch (ca. 1 1/4 h pro Weg) in Richtung Le Mont-Saint-Michel. Die Insel mit der Abtei wird ja vermarktet wie Venedig, doch die je 13 Euro für die Innenbesichtigung fanden wir dennoch angemessen. Leider war die Insel am Morgen noch in Nebel eingehüllt. Gegen Mittag kamen dann die Scharen von Besucher zu Fuss mit Velos oder per Shuttlebus bei der Abtei an. Man will sich gar nicht vorstellen wie dies während der Ferienzeit ausgeschaut hat. Am Nachmittag machten wir uns dann wieder auf den Rückweg und siehe da die Wetterprognosen hatten doch recht... die Wolken lockerten sich auf und die Sonne kam zum Vorschein. Wir hatten aber trotzdem keine Lust mehr umzukehren. Bei unserem "Zuhause" angekommen wars dann aber wirklich so sonnig, dass wir uns entschieden den Roller vom Träger zu nehmen um in der Nähe der Insel noch ein paar Fotos zu schiessen. Normalerweise kommt man ja mit dem Roller nahe zum Ziel, aber nicht hier. Wir wurden zuerst rund um die riesigen Parkplätze der Autos geschickt um dann beim Motorradparkplatz vor einer Schranke zu stehen. Wir wollten schon durch die Barriere als wir sahen, dass man für zwei Räder für 0 - 3h Parkzeit 7 Euro bezahlen soll. Das war uns dann für ein paar Bilder wirklich zu viel. Also verliessen wir den Ort der "Abzockerei" und gingen dafür ein feines Nachtessen einkaufen. Der Lachs zum z'Nacht war lecker und wir konnten von weitem doch noch ein Foto schiessen.

Heute war ausschlafen angesagt, denn der nächtliche Regen liess uns teils nicht ganz so tief schlafen. Nach dem Frühstück wollten wir uns die Gegend dann doch noch mit Wasser ansehen und zu unserer Überraschung trafen wir im Ort auf ein Jazz-Konzert. Der Plan war, wieder ein paar Kilometer voran zu kommen. Nach einem Halt in Granville, wo wir die Villa in welcher Christian Dior aufgewachsen war besuchten, rollten wir wenn möglich an der Küste entlang in Richtung Beauvoir wo wir uns schon jetzt auf unser morgiges Ziel, den Le Mont-Saint-Michel freuen.
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Am Morgen begrüsst uns wieder die Sonne und es hat auch mal Wasser an der Küste. Also gehts nochmals ab ans Cap zum Leuchtturm. Dementsprechend habe wir bevor wir weitergefahren sind bereits schon wieder dutzende Fotos geschossen. :-) Entlang der Küste fuhren wir heute Richtung Süden vorbei an der riesigen, wie eine Festung bewachte, Wiederaufbereitungsanlage für nukleare Kernbrennstoffe. Beeindruckend diese Grösse... und auch etwas angsteinflössend. In Flamanville entdeckten wir wieder ein Schloss mit einem schönen Dahlien-Garten. Eigentlich wollten wir rund 30 Km weiter zu einem Stellplatz direkt am Wasser, blieben dann aber in Port-Bail-sur-Mer hängen, wo wir ebenfalls einen schönen Stellplatz vorfanden und eine tolle Wanderung zwischen den Dünnen (inkl. Brombeeren pflücken) machen konnten. Genau als der Regen sich breit machte hatten wir unseren Camper erreicht. "En feine z'Nacht", Reisetagebuch nachführen und dann ab ins Körbchen.
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Der Sturm in der Nacht liess uns nicht wirklich gut schlafen. Dafür wurde das Wetter am Tag von Stunde zu Stunde besser. So machten wir uns auf den Weg entlang der Küste der Halbinsel Contentin. Beim Château des Ravalet in Cherbourg legten wir den ersten Stopp ein. Die Parkanlage ist wirklich wunderschön und sehr gut gepflegt, was man in Frankreich ja nicht immer erwarten kann. Das Mittagessen genossen wir direkt am Meer. Auch mit der Stellplatzsuche hatten wir Glück und fanden einen schönen Platz am Cap de la Hague mit Meerblick. Trotzdem unternahmen wir noch eine Wanderung zum Leuchtturm und der schönen Küste entlang. Die Normandie zeigte sich uns heute von der schönsten Seite.
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Geweckt von der Müllentsorgung fing der Tag schon eher früh an. Dafür strahlte die Sonne heute von Auf- bis Untergang. Heute wollten wir mal ein bisschen vorwärts kommen. In der Normandie kommt man kaum um den D-Day herum, vorallem wenn er sich im 2024 zum 80. Mal jährte. Also kurze Wanderung an der Ohama Beach mit Besuch auf dem Amerikanischen Friedhof. In meinen (Martin) Augen schon etwas merkwürdig. Da pilgern carweise Leute an diese Gedenkstätte um den Toten zu gedenken und die "Helden" zu ehren. Aber gelernt hat man davon nichts. Liest man doch vor einigen Tagen in der Presse, dass im Ukrainekrieg bereits auf beiden Seiten zusammengezählt wieder rund 1 Mio. Soldaten gefallen oder schwer verwundet wurden. Weiter gings dann an die Utha Beach. Auch diese Beach ist wunderschön, vorallem die Natur beeindruckt. Aber all die Gedenkstätten und Museen waren uns dann doch wirklich zuviel. Der Besuch beim Leuchtturm Phare de Gatteville war dann buchstäblich vom Winde verweht. Aufgrund des heftigen Sturms wurden sogar die Stellplätze entlang der Küste gesperrt. Wir haben dann aber trotzdem noch ein ruhiges und sonniges Plätzchen zum Übernachten gefunden.
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Ein weiterer schöner Sonnenaufgang begrüsste uns heute Morgen. Da wir erst um 14:00 Uhr beim Pneuhändler auftauchen mussten, konnten wir den Tag geruhsam starten. Zuerst fuhren wir ans andere Ende der Stadt und gingen auf einen kleinen Spaziergang zur Pferderennbahn. Dann ging die Warterei beim "Pneuheini" los. Über eine Stunde benötigten sie um vier Reifen zu wechseln. So war es kurz vor halb vier als wir den kürzesten Weg nach Bayeux unter die neuen Räder nehmen konnten. Die Stadtbesichtigung viel dann interessanter aus als erwartet. Ein wirklich schöner Ort. Aber halt wie die gesamte Normandie etwas sehr "kriegslastig". Nach einem feinen z'Nacht gings dann ab in die Federn.
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Von der Sonne geweckt, rollten wir weiter ins hübsche mini Örtchen Beuvron-en-Auge. In Caen angekommen gings schon wieder los auf die Stadtbesichtigung. Wie fast in jedem Ort gibts auch hier eine oder mehrere Kirchen. Ist schon verrückt, wieviel Geld man früher in und für all die Gotteshäuser investiert hat. Caen ist eine gute Stadt zum shoppen und gemütlich einen Tag zu verbringen. Mit einem schönen Abendrot ging dann auch dieser Tag dem Ende entgegen.
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Auch das musste mal sein... Camper waschen... zum Glück hatte es eine gute Rampe, damit wir den Camper auch mal wieder auf dem Dach schruppen konnten.
Im Anschluss rollten wir durchs Pays d'Auge - also durchs Calvados-Land - sahen uns die riesengrosse Basilika/Wallfahrtskirche Saint-Thérèse an und genossen auch eine Calvados-Degustation bei Pierre Huet.
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Da wir ja die Nacht nochmals in Honfleur verbrachten, sollte es ein geruhsamer Sonntag werden. Zuerst schlenderten wir etwas durch den Ort um ein Baguette einzukaufen. Unser Plan war, dass wir danach mit dem Roller noch etwas die Küste besichtigen wollten, was wir dann schlussendlich doch noch bewerkstelligen konnten. Aber vorher wollte unser Roller nicht mehr. Zwar fast neu und direkt vom Service und doch ging gar nichts mehr. Wie sich nach "pröbeln" herausstellte war die Batterie leer. Somit kann man so ein moderner mit Elektronik vollgestopfter Roller ohne Kickstarter nicht mehr zum Leben erwecken. Natürlich kein Ladegerät und auch kein Überbrückungskabel dabei (man besitzt ja moderne Fahrzeuge, da braucht's das nicht mehr). Zum Glück konnte Esther durch nachfragen auf dem halben Stellplatz ein Überbrückungskabel auftreiben und siehe da, der Töff sprang an. Wieso die Batterie leer war wissen wir leider nicht und hoffen nun mal, dass er nächstes Mal keinen Ärger macht.
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Als wir nach einer doch recht kalten Nacht erwachten war noch dichter Nebel. Dieser löste sich dann aber bei der Fahrt über die Pont de Brotonne definitiv auf. Wir haben uns heute für das hübsche Örtchen Honfleur entschieden. Es war uns bewusst, dass es da nur einen Stellplatz gibt, es Samstag ist und auch Markt war. Wie erwartet hatte es sehr viele Leute, was diesem Ort aber auch einen gewissen Charme gibt. Austern durften heute nicht fehlen und danach gabs auch noch ein feines Glacé. Die Kalorien verbrannten wir dann mit einem Spaziergang ans Meer.
Und übrigens... ja... Kuschelcamping ist heute angesagt... :-)
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Heute Morgen, vor der Abfahrt, kümmerten wir uns nochmals um unsere neuen Pneus. Unsere Sommerreifen sind nach 33'000 Km doch nicht mehr die Besten und wir wollen noch vor dem Herbst auf Ganzjahresreifen umstellen. In Caen haben wir einen Reifenhändler gefunden, wo sich Esther auch in Englisch unterhalten konnte. Also... Bestellung aufgegeben. :-) Nächsten Mittwoch bekommt unser "Heim" also neue "Finken". Danach hiess es Vorräte auffüllen und dann fuhren wir endlich los, wieder der Seine entlang in Richtung Meer. Gestrandet sind wir auf einem grosszügigen Stellplatz in Jumièges, wo wir in der wärmenden Sonne einen "Spaziergang" vorbei an der Seine, einem kleinen See und natürlich an der Abtei (Ruine) machten. Dann "än feine z'Nacht" und ab in die Heia.
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Wir standen hier im Hafen grad so gut und die Stadt gefiel uns auch... also blieben wir noch ein weiterer Tag/eine weitere Nacht. Die Wanderschuhe forderten nach "bitte bewegt uns" und so wanderten wir auf den Aussichtshügel Sainte-Catherine, wo wir mit einer tollen Aussicht belohnt wurden. Das tibetische Mittagessen war wieder mal was Anderes und sehr lecker. Am späteren Nachmittag schlenderten wir dann gemütlich wieder nach "Hause".
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... ja wir konnten problemlos und ohne Landschaden von unserem Stellplatz wegfahren. Danach rollten wir über die mächtige Pont de Brotonne, auf dem kürzesten Weg zur Hauptstadt der Normandie, nach Rouen. Auf dem Stellplatz am Hafen hatte es noch ein Plätzchen für uns und wir konnten uns bei Sonnenschein und teilweise blauen Himmel zur Stadtbesichtigung aufmachen. Es ist wirklich eine beeindruckende Stadt mit einer wunderschönen Altstadt und riesigen Kathedralen. Und da es auch eine Universitätsstadt ist, sind die Strassen nicht leer sondern von vielen Jungen belebt. Ein schöner Kontrast zu den eher älteren Semestern, welche aus den Flusskreuzfahrtbooten auf ihren geführten Stadtbesichtigungen unterwegs sind. Nach einem "happy hour" Apéro machten wir uns dann doch auf den Weg zu unserem Daheim. Morgen ist ja auch noch ein Tag...
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Als wir aufwachten war das Wetter doch etwas besser als Gestern, aber der Nieselregen begleitete uns trotzdem ab und zu durch den Tag. So beschlossen wir nur eine kurze Distanz zu fahren und dafür dann einen Stellplatz direkt an der Seine zu ergattern... was wir auch geschafft haben... und erst noch in der ersten Reihe. Wir hoffen nur, dass wir morgen dann den nassen Grasplatz auch wieder ohne Probleme verlassen können... hihihi...
Die Landschaft hier im und ums Naturschutzgebiet, immer der Seine entlang, ist wirklich schön und die Dörfer eher verschlafen. Einheimische haben wir hier kaum gesehen...
Alles weitere im Album.
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Bei Nieselregen ging's auf Stadtbesichtigung von Le Havre. Neben dem grössten Schiffshafen von Frankreich hat die Stadt auch architektonisch einiges zu bieten. Da die Stadt im 2. Weltkrieg in Schutt und Asche gelegt wurde, durften die Architekten Auguste Perret und Oscar Niemeyer die Stadt fast von Grund auf neu entwerfen. Speziell ist die Kirche Saint-Joseph, das Kulturzentrum Volcan und auch die Bauweise der Gebäude aus Stahlbeton mit den hervorgehobenen statischen Elementen. Nicht zu verwechseln mit den Plattenbauten aus den siebziger Jahren. Die Häuser wirken eher zeitlos modern und werden, was in Frankreich nicht immer anzutreffen ist, auch gut unterhalten. Uns hat's gefallen. Weiter fuhren wir der Seine entlang Richtung Rouen wo wir in einem eher verschlafenen Nest einen Stellplatz gefunden haben.
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Regenpause... Sturm und heftiger Regen lassen und im gemütlich warmen Camper verweilen um einige Dinge zu erledigen und unsere weitere Reise zu planen. Auch das gehört dazu...
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Trotz schlechter Wettervorhersage wollten wir uns heute die drei Orte Fécamp, Yport und Étretat an der schönen und imposanten Steilküste ansehen. Wir wurden belohnt, denn schlussendlich hat es auf unserem Rollerausflug nur 2 x kurz und wenig geregnet und so konnten wir in aller Ruhe die idyllischen Touristenorte geniessen. Erst am Abend nach unserer Rückkehr erwischte uns dann ein heftiges Gewitter - die Campingplatzwege waren halbe Flüsschen, die Wiesen glichen einem Sumpfgebiet - aber wir waren ja am Trockenen. Wäsche waschen und Nachtessen hiess es dann... in aller Ruhe. :-)
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Heute ging's weiter der Küste entlang zuerst ins härzige Örtchen Veules-les-Roses, nach Petit Dalles, Grand Dalles übers Cap Fécamp und durch Fécamp nach Saint-Leonard. Weisse Klippen, Kiesstrände, schöne Strassen und schmucke kleine Dörfer. Die Stellplatzsuche können wir bis Montag auslassen, da wir für die nächsten drei Nächte einen Platz auf einem Campingplatz gebucht haben. Das Wetter scheint für das kommende Wochenende nicht das Beste zu sein. Darum haben wir uns, kaum auf dem Platz angekommen, auf unseren Roller geschwungen und die Fahrt nach Étretat unter die Räder genommen. Auch hier riesige weisse Klippen sogar als Bogen. Die nächsten zwei Tage werden wir es vermutlich etwas ruhiger nehmen.
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Soooo schade... nach dem super schönen Tag von gestern heute dann heftige Regenschauer. So richtig etwas anschauen ging dann, trotz bester Kleidung, eben nicht und trotzdem wollten wir unseren Weg fortsetzen. So fuhren wir weiter der Steilküste entlang ein paar Kilometer weiter, spazierten kurz zum Strand und machten uns einen gemütlichen Spätnachmittag/Abend im schön warmen Camper.
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Die Fahrt von Quend Plage nach Le Tréport war kurzweilig und landschaftlich sehr schön. Sie führte uns am Meer und an riesigen Sumpfgebieten mit Weihern vorbei. In Cayeux-sur-Mer wollte uns das Navi wiedermal in ein Fahrverbot leiten, zum Glück haben wir es noch rechtzeitig bemerkt. In Le Tréport angekommen, hatten wir nun die Region Normandie erreicht. Der grosse Stellplatz (50 Plätze), auf den Klippen von Le Tréport, war um die Mittagszeit bis auf 6 Plätze bereits belegt. Glück gehabt! Viele Touristen sind eigentlich nicht mehr unterwegs, aber Camper eben schon, die meisten sind wie man in Australien so schön sagt "graue Nomaden". Ups, da gehören wir ja eigentlich jetzt auch schon dazu :-). Mit dem Funiculair gings dann von den Klippen runter in die Stadt, bzw. an den Strand. Der Spaziergang nach Mers-les-Bains rund um das Hafenbecken war sehr abwechslungsreich. Eindrücklich anzuschauen sind die steilen, weissen Felsen die auf beiden Seiten der Ortschaften aufsteigen. Nach unseren feinen Nachtessen "Spaghetti al Fungi" genossen wir dann noch den Sonnenuntergang vom Klippenrand.
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Weiter gehts... wenn möglich... immer schön der Küste nach. Nach dem Stopp bei Cap Gris-Nez wollten wir eigentlich auch noch einen Halt bei den Slack Dünen machen... was aber unmöglich war. Überall Halte- oder Parkverbot für Camper/Wohnmobile. Ja dann halt... wenn sie uns nicht wollen, dann sollen sie es lassen... :-(
Wir haben ja schon einige der schönsten und grössten Dünen der Welt gesehen und erlebt, also alles kein Problem. Später machten wir uns auf einen Spaziergang auf dem Sentiere du Royon und am langen Sandstrand zwischen Plage de Fort-Mahon und Quand Plage. Wir sind zufrieden... :-)
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Noch ein kurzer Rundgang durchs Städtchen Gravelines, inkl. dem sehr gepflegten Museums-Garten, und schon gings an unser nächstes Thema. Wir sind grundsätzlich mit zwei Gasflaschen (fürs Kochen, Warmwasser und Heizen) unterwegs. Damit wir in Frankreich auch jederzeit Gasflaschen ersetzen können, sind wir nur mit einer schweizer Gasflasche losgefahren. Nun musste also heute noch eine französische Gasflasche her. Mensch, war das eine "Zangengeburt"... vorallem bis wir alle Unterlagen hatten. Mit grossem Zeitaufwand, das Wetter war zu diesem Zeitpunkt grad neblig/feucht - somit hatten wir nichts verpasst, hat dann aber doch alles geklappt. Danke Martin fürs korrekte anschliessen im Camper.
Wir wollten zum Cap Blanc-Nez an der Opalküste. Nachdem wir in Escalles einen super Campingplatz mit Aussicht in Richtung England gefunden hatten, kamen die Wanderschuhe wieder zum Einsatz. Schön wars...
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Heute zog es uns dann doch endlich ans Meer. Station machten wir in Gravelines (Region Haute-de-France) auf einem Stellplatz direkt am kleinen Hafen. Als wir ankamen waren noch alle Schiffe im Wasser. Nach dem Lunch wechselten wir das Fahrzeug und machten uns mit dem Roller auf den Weg nach Grand-Fort-Philipp und dann weiter nach Dunkerque, also fast bis an die Belgische Grenze. Es gibt bestimmt schönere Städte als Dünkirchen, ein Ort, dass beim 2. Weltkrieg extrem zerstört wurde, aber wir haben dann doch noch ein paar nette Ecken gefunden. Zurück beim Camper waren wir dann erstaunt, dass alle Schiffe im Hafen fast auf dem Trockenen waren... Ebbe halt... und zwar macht der Unterschied ca. 4,4 Meter. Schon krass... :-)
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